Warum ich meinen fast 3 jährigen noch stille

Warum ich meinen fast 3 jährigen noch stille

Stillen wird im Allgemeinen in unserer Gesellschaft nicht nur akzeptiert, sondern hat auch einen hohen Stellenwert. Zumindest solange das Kind nicht älter als 6 Monate ist und die Mutter sich dafür aber bitte auf der Toilette oder ihr Kind unter einem Tuch versteckt. Alles was darüber hinaus geht, ist für die meisten schon nicht mehr wirklich verständlich, wird aber meist noch akzeptiert. Sobald das Kind aber über ein Jahr alt ist oder bereits Laufen kann ist es auch mit der Akzeptanz schnell vorbei. Das Stillen über einem Jahr hat sogar einen eigenen Namen: Langzeitstillen nennt es sich gemeinhin. L A N G Z E I T S T I L L E N das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Allein dieses Wort impliziert schon, dass das Stillen ab etwa einem Jahr (höchstens) nicht mehr normal ist.

Das natürliche und biologisch sinnvolle Abstillalter des Menschen liegt irgendwo zwischen 2,5 und 7 Jahren

Eine seltsame Auffassung, wenn man bedenkt, dass das natürliche und biologisch sinnvolle Abstillalter des Menschen irgendwo zwischen 2,5 und 7 Jahren liegt wie es Katherine A. Dettwyler ausführlich auf wissenschaftlicher Ebene ausführt. Die Ergebnisse ihrer Studien könnt ihr bei der AFS in Kurzfassung auf deutsch nachlesen. Auch die WHO empfiehlt das Stillen bis mindestens zum Alter von 2 Jahren und darüber hinaus solange Mutter und Kind es wollen. Diese Empfehlung gilt ausdrücklich für alle Kinder weltweit, nicht wie oft angenommen nur für Dritte Welt Länder. Die American Academy of Pediatrics nennt in ihren Empfehlungen nicht mal eine genaue Zahl. Ihre Empfehlungen sagen lediglich, dass es keine Obergrenze für die Stilldauer und keinen Beleg für Schädigungen hinsichtlich der Psyche oder der Entwicklung gibt, wenn bis in das dritte Lebensjahr oder länger gestillt wird.

In unserer Gesellschaft hat sich jedoch eine irrationale Angst augebreitet, das Kind würde vielleicht nie selbständig werden, wenn es so lange gestillt wird, sich niemals selbst abstillen und Essstörungen entwickeln wenn man zum trösten stillt. In Wahrheit ist eher das Gegenteil der Fall.

Auch die Freiheit der Mutter wird immer wieder als Argument für das zeitige Abstillen genannt. Johanna Bose hat es meiner Meinung nach in einem Artikel auf ihrem Blog Rubbelbatz auf den Punkt gebracht:

„Meinem Empfinden nach wird das auch in unserer Gesellschaft oft so kommuniziert und als normal empfunden. Eine Mutter darf sich nicht „aufopfern“ und „braucht irgendwann wieder ihre Ruhe“. Und wenn eine Mutter es doch länger erduldet, dass das Baby an ihrer Brust hängt, dann stimmt irgendwas nicht mit ihr. Vermutlich möchte sie das kleine Wesen nicht in die Unabhängigkeit entlassen, weil sie Trennungsängste hat. Ich wage es oft nicht so direkt anzusprechen, weil letztendlich ja jeder für sich entscheiden muss und ich niemandem ein schlechtes Gewissen machen möchte. Aber ich frage mich zwei Dinge: Braucht eine Mutter das wirklich, ihre Unabhängigkeit? Hat sie ein „Recht“ darauf? Zählen ihre Bedürfnisse mehr als die des Babys? Und: Hat sie dann wirklich mehr Ruhe?“

Stillen ist so viel mehr als Nahrung. Es ist Liebe, Nähe, Geborgenheit, Trost, Wärme, Sicherheit, es ist einfach allumfassend.

Natürlich ist ein zweijähriges Kind nicht mehr unbedingt auf die Muttermilch angewiesen um nicht zu verhungern, jedoch ist stillen so viel mehr als Nahrung. Es ist Liebe, Nähe, Geborgenheit, Trost, Wärme, Sicherheit, es ist einfach allumfassend.

Stillen

Wie viele Kinder bekommen weit über das erste Lebensjahr hinaus einen Schnuller und auch weiter Säuglingsmilch in der Flasche angeboten? Dieser Anblick ist für uns etwas völlig normales, ein Kind hat ja schließlich auch ein Saugbedürfnis das erst nach bis zu 7 Jahren langsam verschwindet. Warum geben wir unseren Kindern dann nicht einfach die Brust solange es sie braucht? Warum höre ich immer wieder Sätze wie: „Ich bin doch kein Schnullerersatz“? Schnullerersatz? Was soll das sein? Ich kenne nur den Schnuller als Brustersatz. Dieses völlig verdrehte Denken ist, wenn auch ein sehr harmloses Beispiel, mit ein Resultat einer Erziehung, die darauf abziehlt, Kinder so schnell wie möglich auf sich allein gestellt zu lassen, die auf Johanna Haarer, einer Autorin von Erziehungsratgebern der Nazizeit zurück geht. Ihr Bestseller „die Deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ wurde, nachdem es entnazifiziert wurde, noch bis 1987 aufgelegt.

 Für das Stillen über das normalisierte erste Jahr hinaus, sprechen nicht nur die psychischen Aspekte.

Aber für das Stillen über das normalisierte erste Jahr hinaus, sprechen nicht nur die psychischen Aspekte. 500ml Muttermilch decken, bei einem Kleinkind über einem Jahr unter anderem noch

  • 43% des Proteinbedarfs
  • 40% des Calciumbedarfs
  • 90% des Vitamin C Bedarfs und
  • 80% des Vitamin A Bedarfs

hinzu kommt, dass auch der Energiebedarf noch zu einem großen Teil von der Muttermilch gedeckt wird.

Muttermilch enthält um den zweiten Geburtstag herum nochmal ähnlich viele Abwehrstoffe wie das Kollostrum. Wäre es wirklich nicht normal, in diesem Alter noch zu stillen, wäre dies nicht der Fall. Gleichzeitig profitiert das gestillte Kleinkind natürlich auch weiterhin von den vielen Vorteilen , die Muttermilch sowieso immer mit sich bringt. So wirkt Muttermilch nicht nur schmerzstillend. Gestillte Kinder sind darüber hinaus auch seltener übergewichtig, seltener krank, oft weniger wählerisch beim Essen und haben meißt eine optimal entwickelte Kiefer- und Gesichtsmuskulatur, was Zahnfehlstellungen vorbeugt und der Sprachentwicklung zu gute kommt. Darüber hinaus verweigern kranke Kinder oft jegliche Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr, Muttermilch wird aber in aller Regel auch dann angenommen.

Und auch der Mutter kommt das Stillen über das erste Jahr hinaus entgegen. Gegen die allgemeine Meinung, das längeres stillen ungesund für die Mutter wäre, vermindert stillen effektiv die Gefahr der Mutter an verschiedenen Krankheiten wie Gebärmutterkrebs, Diabetes, Herz- Kreislauferkrankungen, Osteoporose, Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken.

In Anbedracht dessen ist der Ausdruck Langzeitstillen nicht nur irreführend, sondern schlicht und einfach falsch. Viel eher würde es passen, wenn man anders herum kürzeres Stillen als das bezeichnen würde, was es nunmal ist: verkürztes Stillen. Oder wir nennen das Stillen über das erste Lebensjahr hinaus einfach nur „Stillen“. Denn genau das ist es nämlich, nicht mehr und nicht weniger, es ist natürlich und schon gar nichts Besonderes. Sondern einfach nur: Stillen.

Braucht mein Baby bei Hitze zusätzliche Flüssigkeit?

Braucht mein Baby bei Hitze zusätzliche Flüssigkeit?

Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint, es wird Sommer. Endlich!

Und es könnte so schön sein, wären da nicht ständig die Nachbarn, Großeltern oder wahlweise auch Verkäufer die uns, nett gemeint, gerne immer wieder daran erinnern, unserem Kind auch ja genug zum trinken zu geben. Auf Dauer kann das ganz schön verunsichern, schließlich haben wir bei Hitze ja auch mehr Durst und trinken dem entsprechend auch mehr. Warum sollte das bei unseren Babys anders sein? Zumal man ja auch immer wieder hört, wie schnell die Kleinen austrocknen können.

Muttermilch besteht zu 88% aus Wasser

Muttermilch besteht zu 88% aus Wasser, reicht also zum Durst löschen vollkommen aus und liefert dabei noch alle wichtigen Nährstoffe die ein Kind braucht. Vorausgesetzt das Baby wird nach Bedarf gestillt/gefüttert. Auch Flaschenbabys sollten kein zusätzliches Wasser oder Tee bekommen. Und auch Formulamilch darf niemals mit mehr Wasser oder weniger Pulver, als angegeben, zubereitet werden.

Aber zusätzliche Flüssigkeit ist nicht nur nicht nötig, sondern kann auch zu einer lebensgefährlichen Wasservergiftung führen. Auch bekannt als Wasserintoxikation oder Hyperhydration.

Bei einer Wasservergiftung wird das Blut durch die zusätzliche Flüssigkeitszufuhr verdünnt und somit sinkt der Natriumspiegel im Blut. Bei Muttermilch oder Pulvermilch ist der Natriumgehalt sehr viel höher als in Wasser, daher wird hier der Natriumspiegel wieder ausgeglichen. Normalerweise wird eine Wasservergiftung vom Körper effektiv verhindert, indem zuviel Wasser zügig von den Nieren wieder ausgeschieden und so der Natriumgehalt im Blut reguliert wird. Bei Kindern unter einem Jahr sind die Nieren allerdings noch nicht ausgereift und können das Wasser nicht schnell genug verarbeiten.

Ist nun, aufrund von vermehrter Flüssigkeit im Blut, der Natriumwert zu niedrig, versucht der Körper dies wieder auszugleichen, indem er Flüssigkeit in den Körperzellen speichert. Die Körperzellen schwellen  dadurch an und die Kinder wirken aufgedunsen.

Auch die Gehirnzellen nehmen dabei Wasser auf. Da das Gehirn aber vom knöchernen Schädel umgeben ist, ist deren Aufnahmekapazität stark beschränkt, da sie sich nicht so weit ausdehnen können. Dadurch besteht die Gefahr, dass es zu einem Hirnödem mit folgenden Symptomen kommt:

  • Kopfschmerzen
  • Zittern
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Benommenheit und Schwindel
  • Desorientierung und Bewusstlosigkeit
  • epileptische Anfälle

Jedes Jahr landen, gerade im Sommer,  kleine Kinder mit diesen Symptomen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser.  In den meißten Fällen kann den Kindern mit Elektrolytlösungen zwar schnell geholfen werden, aber nicht jede Wasservergiftung geht gut aus. In extremen und seltenen Fällen kann es zu Hirnschäden oder sogar zum Tod führen.

Selbst bei Magen- Darm- Erkrankungen wie Durchfall oder Erbrechen soll laut dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und der Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der erhöhte Flüssigkeitsbedarf durch Mutter- oder Pulvermilch (Pre) gedeckt werden.

Eine Wasservergiftung ist die zweithäufigste Ursache für Krampfanfälle bei Säuglingen

Eine Wasservergiftung ist die zweithäufigste Ursache für Krampfanfälle bei Säuglingen. Die Gefahr für eine Wasservergiftung sinkt mit der Einführung der Beikost, da durch die Lebensmittel kleine Mengen Natrium zugeführt werden. Zum Entdecken kann Wasser daher in geringer Menge (ein kleiner Schluck zum Essen) ab dem Beikoststart angeboten werden. Zusätzliche Flüssigkeit zur Beikost braucht dein Baby erst ab der 3. ersetzten Milchmahlzeit. Zum Thema Beikosteinführung findest du auf meinem Blog auch einen Artikel zu den Beikostreifezeichen, als auch Informationen rund um die Lebensmittel, die dein Säugling lieber noch nicht bekommen sollte.

Auf Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels sollte natürlich dennoch geachtet werden. Bei weniger als 3 vollen Windeln in 24 Stunden, einer eingefallenen Fontanelle, tränenlosem Weinen oder überdurchschnittlicher Müdigkeit, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

 

Zum Schluß habe ich das Thema dieses Artikels noch kurz in einem Bild zusammengefasst. Wenn du magst, darfst du es gerne abspeichern und weiter verbreiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles über die Beikostreifezeichen und warum sie so wichtig sind

Alles über die Beikostreifezeichen und warum sie so wichtig sind

Immer öfter tauchen in Müttergruppen auf Facebook Bilder zum Thema Beikostreifezeichen auf und immer wieder sieht man dabei, dass die meißten Mütter davon noch nie etwas gehört haben.

Aufgewachsen sind die meißten heutigen Mamas in einer Zeit, in der Glässchenbrei neben Formulamilch als eine der größten Errungenschaften der modernen Zeit galt. Die Säuglingsnahrunghersteller verbreiteten (und tun es immer noch) ihre Werbestrategien auf so agressive Weise, dass die Werbung bald als Fakten und die Hersteller als absolute Fachkompetenz gesehen wurden und in vielen Fällen auch weiterhin werden.

Dass Kinderärzte in ihrem Studium kaum etwas zu den Themen Säuglings- und Kleinkindernährung lernen und sich daher selbst fortbilden müssen, ist erstmal kein Problem. Wären da nicht die hohen Kosten der Fortbildungen, die die Ärzte und auch Hebammen selber tragen müssen und wären da nicht wieder die Säuglingsnahrunghersteller, die diesen Umstand schamlos ausnutzen.

Von Säuglingsnahrungherstellern bezahlte Fortbildungen verprechen kostenloses Fachwissen. Dass hier aber Fakten verdreht, Studien (absichtlich) falsch gelesen und interpretiert werden und auch sonst nur die Dinge weitergegeben werden, die vorallem dem Geldbeutel der Anbieter helfen, ist hierbei leider nur den wenigsten wirklich bewusst. Weiter verlassen sich viele Eltern blind auf das Wohlwollen der Herstellerfirmen und dem Staat. So lese ich nicht selten, dass Zucker im Brei, Folgenahrung, Kindermilch und Co und eben auch die allgegenwärtige Empfehung der Beikosteinführung nach dem 4. Monat mit seinem längst veralteten B(r)eikostfahrplan, bei dem so schnell wie möglich alle Milchmahlzeiten ersetzt werden, doch gar nicht so falsch sein kann – sonst wäre es  längst verboten…

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir reicht es nicht, dass meine Kinder einfach nur überleben.

Schnell kommen dann Sätze wie: „Hat uns ja auch nicht geschadet“ oder „Meine Kinder leben noch“. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir reicht es nicht, dass meine Kinder einfach nur überleben.

Achja, die Nahrungsmittelindustrie. Die gleiche übrigens, die neben Säuglingsnahrung auch so schmackhafte Dinge wie Kinderwurst mit Clownsgesicht, Edbeerkäse, Schokolade, Müsli und Joghurt mit kiloweise Zucker, Alkohol und 1000 andere Dinge, die der Gesundheit nicht gerade zuträglich sind, herstellt.

Immer wieder kommt es zu Lebensmittelskandalen, auch bei Säuglingsnahrung sehen die Ergebnisse alles andere als rosig aus, wie ein aktuelles Ergebnis von Ökotest zeigt.

Und genau diesen Herstellern und den von ihnen geschulten Ärzten sollte man trauen, wenn es um die Gesundheit des eigenen Kindes geht? Wohl eher nicht. Aber wen soll ich denn sonst fragen? Wem kann ich dann vertrauen? Das fragt ihr euch jetzt?

Eigentlich sind diese Fragen gar nicht so schwer zu beantworten. Es gibt jede Menge freie, nicht gesponserte Studien, Fortbildungen die selbst getragen werden müssen sowie Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation, die alle das gleiche Empfehlen und zwar ganz klar etwas anderes als die Breihersteller.

Diese Empfehlungen haben nichts mit Hygiene, Ernährung und Krankheiten zu tun, sondern mit der natürlichen und biologischen Entwicklung eines jeden Menschen.

Desweiteren gibt es durchaus Fachpersonal, dass extra in diesen Themen ausgebildet wurde. Das sind zertifizierte Stillberater (AFS, LLL, DAIS oder IBCLC) und Fachberater für Säuglings- und Kleinkindernährung. Und mal ehrlich: Wir lassen uns doch auch nicht von unserem (auf seinem Gebiet durchaus kompetenten) Metzger die Haare schneiden oder?

Die allgemeinen Empfehlungen der oben genannten Institutionen beziehen sich alle auf die Empfehlung der WHO. Die sich, anders als oft angenommen, sehr wohl auf die ganze Welt bezieht und nicht nur auf 3. Welt Länder und andere Krisengebiete. Denn die Empfehlungen haben nichts mit Hygiene, Ernährung und Krankheiten zu tun, sondern mit der natürlichen und biologischen Entwicklung eines jeden Menschen.

Diese Empfehlung lautet wie folgt:

6 Monate ausschließliches Stillen danach, unter Berücksichtigung der Beikostreife, Einführung geeigneter Beikost und dabei weiterstillen bis zum Alter von 2 Jahren und darüber hinaus, solange Mutter und Kind es wollen.

Die zu berücksichtigenden Beikostreifezeichen sind:

  • Dein Baby kann ggf. mit leichter Unterstützung im unteren Rücken aufrecht sitzen

Eltern haben oft wahnsinnige Angst davor, dass ihr Baby sich verschlucken könnte, weshalb sie sich auch lange nicht an feste Kost heran trauen. Wenn man aber die Reifezeichen beachtet, besteht im Normalfall gar kein Grund mehr zu Sorge. Der Würgereflex sitzt nämlich bei Säuglingen sehr weit vorne im Mund und nicht wie bei Erwachsenen hinten im Rachen. Dieser Reflex schaut zwar manchmal beängstigend aus, wenn die Kleinen anfangen zu husten und würgen, jedoch schützt er effektiv vor wirklichem Verschlucken. Kann das Kind noch nicht sitzen, wird es oft in einer Wippe, Babyschale oder einem Hochstuhl mit Liegeposition gefüttert, was nicht selten dazu führt, dass der Brei am Würgereflex vorbei in den Rachen rutscht und sich das Kind tatsächlich lebensgefährlich verschlucken kann.

  • Dein Baby kann seinen Kopf alleine halten

Eine Erklärung erübrigt sich hier, denke ich. Denn wenn man das erste Beikostreifezeichen berücksichtigt, muss dieses gezwungenermaßen auch erfüllt sein.

  • Dein Baby kann Nahrung selbständig greifen und zum Mund führen

Nur wenn es einem Kind möglich ist, selbst zu essen, ist es Beikostreif. Brei gab es Jahrtausende lang nicht. Es gab zwar immer wieder Völker, die Nahrung vorkauten und den so entstandenen Brei dem Kind direkt in den Mund gaben, dies war aber meißt eher aus der Not heraus als aus Überzeugung. Nur wenn ein Kind Essen selbst zu sich nehmen kann, kann es auch ohne stillen überleben. Falls du Lust hast, dich über eine breifreie Beikosteinführung zu informieren, habe ich hier schonmal etwas dazu geschrieben.

  • Der Zungenstoßreflex, der Nahrung wieder aus dem Mund schiebt, ist vollständig verschwunden

Der so genannte Zungenstoßreflex ist ein Schutzreflex, der Säuglinge vor Fremdkörpern und eben auch Nahrung, die sein Körper noch nicht vertragen würde, schützt. Beim stillen und auch bei der Flasche wird dieser Schutzreflex durch den Saugreflex, der durch die Berührung der Brustwarze am Gaumen ausgelöst wird, auf natürliche Art ausgeschalten. Oft wird dieser Umstand von Eltern ausgenutzt um den Brei in das nicht beikostreife Kind zu bekommen, indem das Kind dazu gebracht wird so weit den Mund aufzumachen, (z.B. wenn es beim sich wehren zum Schreien den Mund öffnet) dass der Löffel am Zungenstoßreflex vorbei, tief in den Mund geschoben wird, wodurch dem Kind nichts anderes mehr übrig bleibt als zu schlucken. Dies ist gleich in mehrerer Hinsicht alles andere als empfehlenswert. Abgesehen davon, dass ich von Machenschaften, die das Kind und dessen Willen in irgendeiner Weise brechen, absolut nichts halte, wird dem Essen im Mund durch das einspeicheln ein Enzym zugefügt, das bei der Verdauung hilft. Das Essen wird sozusagen schon im Mund zum Teil vorverdaut, bevor es im Magen landet. Diesen Schritt auszulassen überfordert den Magen-Darm-Trakt. Zumal die Wahrscheinlichkeit, dass die für feste Nahrung erforderliche Darmreife schon gegeben ist, solange der Zungenstoßreflex noch vorhanden ist, sehr gering ist. Denn sonst hätte der Körper ja keinen Grund mehr, sich mit dem Reflex zu schützen.

  • Dein Baby zeigt echtes Interesse am Essen (nicht nur am Löffel,…)

Wenn ein Baby beikostreif ist, zeigt es in der Regel auch reges Interesse am Essen der anderen Familienmitglieder. Wenn man das Kind nun lässt, wird es sich schnell etwas von Mamas Teller klauen, es in den Mund stecken und darauf herum kauen. Dies ist wohl das untrüglichste Reifezeichen von allen. Dennoch wird es leider oft mit allgemeiner Neugierde des Kindes verwechselt. Hinterhersehen, schmatzen, Fäuste in den Mund stecken,… sind keine Beikostreifezeichen. Solange ein Kind sich mit Spielsachen oder einem leeren Löffel ablenken lässt, hat es kein Interesse an fester Nahrung.

  • Dein Baby macht Kaubewegungen

Echte Kaubewegungen versetzen dein Kind in die Lage, festes Essen zu sich zu nehmen. Solange es nur schmatzt oder lutscht, ist dieses Reifezeichen nicht erfüllt.

Wenn ihr euch nach diesen Beikostreifezeichen richtet und erst dann mit der Beikost startet wenn alle erfüllt sind, könnt ihr euer Baby vor vielen möglichen Schäden schützen.

Zu frühe Beikosteinführung kann nicht nur Allergien und Unverträglichkeiten fördern, sondern kann auch zu irreparablen Schäden des Magen-Darm-Trakts führen.  Sie steht auch im Verdacht zu  chronischen Erkrankungen wie z.B.: Morbus-Chron beizutragen.

Würde ein Kind immer so weiter wachsen, wie am Anfang, hätten wir bald einen Elefanten statt einen Säugling zu Hause.

Viele denken, wenn das Kind plötzlich weniger schläft oder langsamer zunimmt, dass ihm die Muttermilch nicht mehr ausreicht und fangen deshalb mit Beikost an. Dies sind jedoch auf keinen Fall Anzeichen für Beikostreife, sondern ein ganz normaler Entwicklungsschritt. Am Anfang schläft ein Baby recht viel und nimmt sehr schnell zu. Nach etwa 3-4 Monaten ändert sich das und das Baby benötigt nun weniger Schlaf. Auch die Zunahme und das Wachstum verlangsamen sich sichtlich. Was auch gut so ist, denn würde ein Kind immer so weiter wachsen, wie am Anfang, hätten wir bald einen Elefanten statt einen Säugling zu Hause.

Euer Kind wird noch sein ganzes Leben lang feste Nahrung zu sich nehmen und schneller groß sein, als ihr denkt. Lasst ihm dabei bitte die Zeit, die es braucht.

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel ein wenig weiterhelfen. Wenn ihr noch Fragen habt, hinterlasst mir doch ein Komentar, damit andere Leser auch von eurer Frage profitieren können.

Zum Schluß hab ich hier nochmal die Beikostreifezeichen als Bild zum Speichern und Teilen für euch:

Beikostreifezeichen

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Es handelt sich hier um eine sehr ausführliche, sich über längere Zeit erstreckende Beratung bei der wir, je nach Aufwand, gemeinsam und immer transparent, einen fairen Preis vereinbaren werden.

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Diese Art des Coachings eignet sich vor allem bei komplexeren Themen, wie z.B. einer gewünschten Begleitung vom Zufüttern zum Vollstillen, Relaktion oder auch einer bindungsorientierten Begleitung durch die Autonomiephase.

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Die Beratung findet wahlweise per Email, Whatsapp, Facebook, Skype oder auch telefonisch statt.

In den Landkreisen Augsburg / Dillingen a.d. Donau / Günzburg und Donau-Ries sind auch Haus- oder Krankenhausbesuche möglich.

Ich melde mich vor dem ersten Termin per E-Mail bei dir, damit wir gemeinsam schonmal einen groben Plan erarbeiten können und ich weiß, welche Themen dir wichtig sind. So können wir die Coachingzeit voll ausschöpfen und gleich in die Tiefe gehen.

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Die Bezahlung erfolgt im Voraus per Überweisung, Paypal oder in bar. Bei akkuten Fällen ist auch eine Zahlung nach der Beratung möglich

Ein kurzes Kennenlerngespräch vorab ist natürlich kostenlos.

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Warum du in der Stillzeit alles essen darfst

Warum du in der Stillzeit alles essen darfst

Im letzten Dezember schrieb ich, im Zuge einer Adventskalender-Aktion der Stilltante Nadine Brüderer einen Artikel zum Thema: „Ernährung in der Stillzeit“. Mittlerweile ist mein Beitrag auch öffentlich auf Nadines Blog erschienen. Schaut mal bei der Stilltante vorbei, es lohnt sich. Nadine ist eine wundervoll emphatische Frau und trägt mit ihrem Familiencoaching nach ihrem eigenen Federleicht-Programm entscheidend zu einem bedürfnisorientierten Umgang mit unseren Kindern bei.

Da es sich hier um ein wichtiges und stark diskutiertes Thema handelt, möchte ich meinen Artikel auch hier noch einmal mit euch teilen:

Warum stillen einfacher ist als gedacht

Stillen ist mitunter eins der Themen um die sich die meisten Mythen ranken. Als Stillberaterin erreichen mich täglich mehrere davon.

Das Thema Ernährung in der Stillzeit ist dabei ganz hoch im Kurs. Schnell wird aus Unwissenheit entweder von Anfang an gar nicht gestillt oder sehr schnell abgestillt. Sei es, weil die Frau sich nicht vorstellen kann so lang auf viele Dinge zu verzichten oder einfach weil sich das Stillen vermeintlich als kompliziert und unpraktisch herausstellt .

Die meisten Mütter haben so wahnsinnige Angst davor irgendetwas falsches zu essen oder anderweitig zu sich zu nehmen und ihrem Kind dabei unabsichtlich zu Schaden, dass sie ihm dabei das wichtigste verwehren , was ihr Kind in seinem ganzen Leben zu sich nehmen wird:

die Muttermilch

Um zu verstehen, dass die meisten Nahrungsmittel der Mutter nichts mit Bauchschmerzen oder sonstigen Problemen beim Kind zu tun haben, muss man erstmal wissen, wie Muttermilch gebildet wird. Viele Mütter denken immer noch, dass die Milch aus ihrem Essen gebildet wird. Aber mal ehrlich: Wie soll denn mein Mageninhalt in meine Brust kommen?

Vereinfacht gesagt ist es so: Blutgefäße enden in der mütterlichen Brust in den Milchbläschen, deren Inneres mit Milch bildenden Drüsenzellen ausgekleidet ist. Die Muttermilch wird also aus dem mütterlichen Blut gebildet. Alleine mit diesem Wissen machen viele Mythen gar keinen Sinn mehr.

Muttermilch und deren Bildung ist ein unheimlich komplexes Thema und so ganz werden wir dieses Wunder der Natur vielleicht nie verstehen. Doch ein paar wissenschaftliche Fakten widerlegte Mythen sind folgende:

„Mein Kind bekommt Bauchschmerzen und Blähungen wenn ich Kohl / Zwiebeln / Bohnen / … esse.“

Fakt ist, dass viele Babys Probleme mit Blähungen haben. Fakt ist aber auch, dass dies an dem noch unreifen Darm und nicht an der Nahrung der Mutter liegt. Blähende Lebensmittel bilden bei ihrer Verstoffwechselung vermehrt Gase, die irgendwie aus dem Darm wieder raus müssen. Das können sie nur auf einem Weg: Die Mama bekommt Blähungen.

Die Gase gelangen allerdings nicht ins Blut und somit auch nicht in die Muttermilch.

Ich habe festgestellt, dass viele Mütter, nach dem Konsum von blähenden Lebensmitteln, verstärkt auf Reaktionen ihres Kindes warten. So nehmen sie kleinste Verhaltensänderungen ihres Babys verstärkt war, denen sie sonst gar keine Aufmerksamkeit geschenkt hätte.

„Von Zitrusfrüchten, Erdbeeren oder auch Kohlensäure bekommt mein Kind einen roten Po“

Weder das mütterliche Blut, noch die Muttermilch sind nach dem Genuss von säurehaltigen Nahrungsmitteln sauer. Säure aus Lebensmitteln wird im mütterlichen Verdauungstrakt neutralisiert. Bedenke dabei, dass die Magensäure um ein vielfaches saurer ist, als jedes Lebensmittel. Somit ist ein roter Po durch säurehaltiges Essen schlicht unmöglich.

 

Dennoch können winzige Bestandteile der Nahrungsmittel ins Blut und somit auch in die Muttermilch gelangen. Dazu gehören beispielsweise Fremdeiweiße wie Kuhmilcheiweiß.

Dies spielt allerdings nur bei hochallergischen Kindern eine Rolle, da diese auch schon auf die kleinsten Spuren allergisch reagieren könnten.

 

Auch starke Aromen gehören zu den wenigen Dingen, die einen Einfluss auf die Muttermilch haben.

Eigentlich können alle Aromen, bei denen wir nach dem Essen über die Haut danach riechen, auch in die Muttermilch gelangen. Dies ist zum Beispiel  bei Zwiebeln und Knoblauch der Fall. Auch Lakritze oder Vanille sind Lebensmittel die solche Aromastoffe enthalten.

Aus diesem Grund sollten diese Lebensmittel aber nicht gleich gemieden werden. Im Gegenteil wird eine geschmacklich abwechslungsreiche mütterliche Nahrung sogar empfohlen. Studien ergaben, dass Babys „Knoblauchmilch“ einer nicht aromatisierten Milch vorziehen und auch später abwechslungsreicher essen.

Alkohol in der Stillzeit –

hier scheiden sich die Geister. Fakt ist, dass niemand Alkohol zum überleben braucht. Fakt ist aber auch, das viele Mütter abstillen, weil sie mal wieder ein Gläschen trinken wollen.

Noch ein Fakt ist, dass Alkoholkonsum in Maßen durchaus mit dem Stillen vereinbar ist, vor allem wenn das Kind schon Beikost bekommt.

Da Muttermilch aus dem mütterlichen Blut gebildet wird, enthält die Muttermilch immer so viel Alkohol, wie das Blut der Mutter.

Selbst wenn du also 1 Promille Alkohol im Blut hast ( und da hast du nicht nur ein Gläschen Sekt getrunken), kommt beim Kind effektiv so gut wie nichts davon an. Zur Erklärung: Die Muttermilch enthält in dem Fall 1 Promille Alkohol, das ist 1 ml Alkohol auf einen Liter Muttermilch! Selbst wenn dein Kind also auf einmal einen Liter Milch trinken würde, würde es gerade mal einen Milliliter Alkohol aufnehmen. Jede Banane, jeder Apfelsaft, ja sogar jede Scheibe Brot enthält wesentlich mehr Alkohol. Eigentlich enthält so gut wie jedes Lebensmittel mehr Alkohol.

Noch ein schwieriges Thema ist das Abnehmen in der Stillzeit

Das ist zwar jetzt kein bestimmtes Lebensmittel, hat aber ja dennoch mit der Ernährung zu tun. Daher denke ich, dass es ganz gut hier rein passt. Mal abgesehen davon, das es sowieso mein Artikel ist, wer will es mir also verbieten??

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass beim Abnehmen Giftstoffe in die Muttermilch und somit zum Kind gelangen. Wenn man mal kurz darüber nachdenkt, wäre die Natur, die gleiche die ein Kind in dir heranwachsen lässt und die gleiche, die die perfekte Nahrung für dein Kind geschaffen hat, ganz schön dumm.

Frauen setzen in der Schwangerschaft Fettreserven extra für die Stillzeit an um nach der Schwangerschaft davon zehren zu können. Es ist also durchaus so geplant, dass wir in der Stillzeit abnehmen. Die Brust ist von Natur aus kein Entgiftungsorgan und fängt auch in der Stillzeit nicht plötzlich damit an, eins zu sein. Du solltest lediglich auf genügend Kalorien und eine ausgewogene Nährstoffversorgung achten um Kreislaufproblemen, verminderter Milchbildung und einem mütterlichen Mangel vorzubeugen.

 

Zu guter Letzt noch zwei Dinge die mit Ernährung zwar rein gar nichts zu tu haben, aber sehr wichtig zu erwähnen sind:

Medikamente und Rauchen in der Stillzeit

Viele Ärzte raten aus Unwissenheit leider vorschnell zum Abstillen und auch in Beipackzetteln steht aus Sicherheitsgründen grundsätzlich, dass das Mittel nicht für Schwangere und Stillende geeignet ist. In Wirklichkeit gibt es für nahezu jedes Medikament ein stillverträgliches Ersatzmedikament und auch gegen Stillen nach einer OP spricht im Normalfall nichts.

Das Pharmakovigilanz- ( die WHO definiert Pharmakovigilanz als alle Aktivitäten, die sich mit der Aufdeckung, Bewertung, dem Verstehen und der Prävention von Nebenwirkungen oder von anderen Arzneimittelbezogenen Problemen befassen ) und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charitè in Berlin, bietet eine Datenbank mit allen gängigen Medikamenten und deren Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit. Diese Datenbank ist unter dem Namen Embryotox bekannt. Medizinisches Fachpersonal ist dazu berechtigt, sich dort telefonisch beraten zu lassen. Bitte deinen Arzt darum, dies zu nutzen. Dir als Privatperson steht die Möglichkeit frei, dich auf der Internetseite von embryotox selbst zu erkundigen.

Rauchen in der Stillzeit führt auf Mamaforen immer wieder zu heftigen Diskussionen und Stillberatern wird immer wieder an den Kopf geworfen, wie sie so verantwortungslos sein können, einer stillenden Frau zu sagen, sie könnte ruhig rauchen. Diese Interpretation beruht allerdings auf einem Missverständnis, Unwissen und zu einem Teil auch aus Ignoranz.

Eines ist vollkommen klar: eine Mutter sollte nicht rauchen (sollte niemand, aber das ist ein anderes Thema?). Und niemals würde eine Stillberaterin einer stillenden Mutter empfehlen zu rauchen. Aber es gibt nun mal Mütter, die aus welchen Gründen auch immer, nach der Geburt ihres Kindes, nicht aufs Rauchen verzichten wollen oder können. Und genau an diese Mütter, die sowieso rauchen, richtet sich dieser Appell:

Lieber rauchen und stillen, als rauchen und Flasche

Denn es ist ganz einfach so, dass das Kind einer rauchenden Mutter den Giftstoffen ausgesetzt ist, ob diese Mutter nun stillt oder nicht. Aber, wenn sie stillt, bekommt das Kind wenigstens die ganzen wichtigen Inhaltsstoffe und Antikörper der Muttermilch. Wenn die Mutter nun aufgrund dessen, dass sie raucht auch noch auf das Stillen verzichtet, fehlen dem Kind zusätzlich noch diese wichtigen Bestandteile. Die Vorteile der Muttermilch überwiegen also eindeutig auch (oder gerade ) bei einer rauchenden Mutter.

Ich hoffe ich konnte nun etwas Licht ins Dunkle bringen und dazu beitragen wieder ein paar Mythen mehr aus der Welt zu schaffen.

Abschließend kann nur noch eins gesagt werden:

Stillen wäre so viel einfacher mit ein bisschen mehr

NatUrvertrauen