Fremdbetreuung und die Sache mit der Bindung

Fremdbetreuung und die Sache mit der Bindung

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Fremdbetreuung oder Selbstbetreuung? Bei dieser Frage kommt es nicht selten zu heftigen Diskussionen.

Eltern die ihre Kinder zur Tagesmutter geben oder in einer Krippe/Kita betreuen lassen, fühlen sich in den allermeisten Fällen schon allein von dem Wort „Fremdbetreuung“ angegriffen. Es wären ja gar keine fremden Leute die da auf das Kind aufpassen, man lernt sie schließlich vorher kennen. Mal abgesehen davon, dass man nach ein paar Wochen Eingewöhnung definitiv nicht von kennen sprechen kann, ist es nun mal auch der Fachbegriff dafür was es halt einfach ist.

Fremdbetreuung ist gegen jedes Grundbedürfnis kleiner Kinder

In Wirklichkeit sind es eher die Eltern bzw. Mütter die ihre Kinder selbst betreuen, die stark kritisiert werden. Übermutter, Hartz4, sich aushalten lassen, NUR Hausfrau,… das sind nur einige der Begriffe die in diesem Zusammenhang immer wieder fallen. Nur weil man sein Kind nicht von anderen, ja in der Tat Fremden erziehen lassen will.

Fremdbetreuung ist gegen jedes Grundbedürfnis kleiner Kinder. Für eine sichere Bindung braucht ein Kind einen sicheren Hafen in Form seiner Mutter / seiner primären Bezugsperson (der Einfachheit halber ist im weiteren Text nur von der Mutter die Rede), aber mit Sicherheit nicht den Alltag in einer Aufbewahrungsanstalt.Viele Psychotherapeuten, Ärzte und Forscher sind sich einig: Säuglinge und Kleinkinder brauchen die ständige Anwesenheit der Mutter.

In der Bindungsforschung ist schon lange klar, dass die Mutter – Kind – Bindung, hingegen landläufiger Meinung, unersetzbar ist um ein optimales Gedeihen und die psychische Gesundheit eines Kindes sicher zu stellen. Dr. med. Karl Heinz Brisch, John Bowlby, Jean Liedloff und Prof. Dr. Gerald Hüther sind wohl die bekanntesten Namen derer, die sich diesem Thema widmen.

 Könnte man in Anbetracht dessen nicht warten bis die Kinder freiwillig ein paar Stunden mit anderen Kindern spielen möchten, was meist mit 3 bis 4 1/2 Jahren der Fall ist? Warum stellen manche Mütter ihre Arbeit und „Zeit für sich“ über die Grundbedürfnisse ihrer Kinder? Kann eine Mutter sich nicht für ein paar wenige Jahre ihres Lebens zurück nehmen um voll und ganz für ihre Kinder da zu sein und ihnen somit eine starke und gesunde Basis für ihr ganzes Leben mitzugeben?
Viele werden jetzt sagen, dass nun mal nicht jeder die Wahl hat, dass viele arbeiten müssen, da das Geld sonst nicht reicht.  Ich sage, es gibt (zumindest in Deutschland) fast immer einen Weg. 3 Jahre Elternzeit stehen hier jedem zu. Wie viel Geld bleibt von dem Verdienten am Ende bei vielen denn wirklich übrig, wenn man die Kosten für die Kinderbetreuung und Benzinkosten um das Kind in die Kita zu bringen und selbst zur Arbeit zu kommen abzieht? Braucht man wirklich ein Haus mit Garten von dem niemand was hat, weil man nur die Nächte dort verbringt oder zwei Autos? Wäre das Kind in einer 2 Zimmer Wohnung ohne Garten, dafür bei Mama nicht viel glücklicher?

Dem einzigen, dem eine frühe Fremdbetreuung wirklich was bringt, ist der Staat

Dem einzigen, dem eine frühe Fremdbetreuung wirklich was bringt, ist der Staat und das gleich in zweifacher Weise. Mütter werden als billige Arbeiter mobilisiert und die nächste Generation wird oft genug noch in den Windeln liegend seelisch gebrochen. Hier der Brief einer Mama, die sich zu den jüngsten Vorfällen in einer berliner Kita äußert. Die perfekten unreflektierten Jasager und Soldaten von morgen.
Eine Kindergartenpflicht wird längst diskutiert, der Staat maßt sich an, sich als besseren Erzieher unserer Kinder hinzustellen und Tritt unsere Rechte mit Füßen. Und wir? Wir lassen es uns gefallen und fallen auf den Deckmantel der Selbstbestimmung und Gleichberechtigung rein. Schöne neue Welt – kennt ihr das Buch von Aldous Huxley? Solltet ihr mal lesen. Weit sind wir nicht mehr davon entfernt.
„Aber mein Kind hat doch Spaß dort, es ist glücklich, am Abend vom Spielen mit seinen Freunden zufrieden und müde und außerdem: Jedes Kind ist anders.“ So oder so ähnlich klingen die Argumente der Befürworter der Fremdbetreuung. Das Kind geht ja schließlich freiwillig. Tut es das? Oder hat es zum Ende der Eingewöhnung ( die es, wäre es wirklich freiwillig dort, gar nicht bräuchte) einfach nur aufgegeben und sich seinem Schicksal gefügt? Das Heimweh und die Tränen sieht die Mutter nicht und am Abend erzählt die Erzieherin was die, von der Arbeit müde Mutter hören will: „Alles ok , klein Lisa hatte Spaß“.

 

Jeder Instinkt in uns schreit, dass das nicht richtig sein kann. Kinder die von ihrer Mutter getrennt werden, stehen unter enormen Stress und der ist bewiesenermaßen auch für uns Erwachsene alles andere als gesund. Ein kleines Kind kann die Zeit noch nicht abschätzen, ein paar Minuten können sich schon wie Stunden anfühlen, ein Tag im Kindergarten wie eine Ewigkeit. Die Kinder sind dabei meist nicht mal auffällig, im Gegenteil weinen sie oft äußerst selten, sind ruhig und angepasst. Im Erwachsenenalter entwickeln diese Kinder jedoch auffallend oft ausgeprägte Trennungsängste.

Der Cortisolspiegel erhöht sich bei fremdbetreuten Kindern unter 3 Jahren dauerhaft, das Urvertrauen wird empfindlich gestört, der Stress schadet nachweislich der Gehirnentwicklung. Zu diesen Ergebnissen kommen unter anderen die zwei großen Krippenstudien NICHD Study of Early Child Care and Youth Development und die Wiener Kinderkrippenstudie WiKi. Verhaltensänderungen werden laut Bowlby von den Eltern oft nicht mit der Fremdbetreuung in Verbindung gebracht, die Kinder in ihrer Not also nicht gesehen. Mangelnde Sozialkompetenz, Empathie sowie Bindungs- und  Persönlichkeitsstörungen sind nur wenige der möglichen Folgen der Fremdbetreuung.

Aber was ist denn mit dem oft zitierten afrikanischen Sprichwort „Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind groß zu ziehen“? Ganz einfach: das ist kein Widerspruch! Das braucht es auch. Mütter die vollkommen mit ihren Kindern auf sich allein gestellt sind, das ist genauso unnatürlich, wie die Fremdbetreuung. Wir haben schon immer im Clan oder einer Großfamilie zusammen gelebt. Die Kinder wurden natürlicherweise von allen gemeinsam großgezogen und die Mutter bei ihren Aufgaben unterstützt.

Zwischen diesen beiden Dingen gibt es jedoch einen grundlegenden Unterschied: die Mutter war greifbar, das Kind wurde nicht von der Mutter getrennt, sondern der Mutter das Leben mit Kind ermöglicht. Dafür sollten wir kämpfen, nicht für noch mehr Krippenplätze.

Desweiteren „waren die betreuenden Personen in der Regel Teil eines mit der Mutter eng und persönlich verbundenen sozialen Netzes“ (Herbert Renz-Polster). Und genau darauf ziehen Portale wie z.B. kindergartenfrei.org ab. Die Mütter/Familien dort helfen sich gegenseitig und vernetzen sich. Ganz nach dem Motto:

“ Kinderbetreuung ist Familiensache!“

Quellen:
Bücher
Online

Warum ich meinen fast 3 jährigen noch stille

Warum ich meinen fast 3 jährigen noch stille

Stillen wird im Allgemeinen in unserer Gesellschaft nicht nur akzeptiert, sondern hat auch einen hohen Stellenwert. Zumindest solange das Kind nicht älter als 6 Monate ist und die Mutter sich dafür aber bitte auf der Toilette oder ihr Kind unter einem Tuch versteckt. Alles was darüber hinaus geht, ist für die meisten schon nicht mehr wirklich verständlich, wird aber meist noch akzeptiert. Sobald das Kind aber über ein Jahr alt ist oder bereits Laufen kann ist es auch mit der Akzeptanz schnell vorbei. Das Stillen über einem Jahr hat sogar einen eigenen Namen: Langzeitstillen nennt es sich gemeinhin. L A N G Z E I T S T I L L E N das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Allein dieses Wort impliziert schon, dass das Stillen ab etwa einem Jahr (höchstens) nicht mehr normal ist.

Das natürliche und biologisch sinnvolle Abstillalter des Menschen liegt irgendwo zwischen 2,5 und 7 Jahren

Eine seltsame Auffassung, wenn man bedenkt, dass das natürliche und biologisch sinnvolle Abstillalter des Menschen irgendwo zwischen 2,5 und 7 Jahren liegt wie es Katherine A. Dettwyler ausführlich auf wissenschaftlicher Ebene ausführt. Die Ergebnisse ihrer Studien könnt ihr bei der AFS in Kurzfassung auf deutsch nachlesen. Auch die WHO empfiehlt das Stillen bis mindestens zum Alter von 2 Jahren und darüber hinaus solange Mutter und Kind es wollen. Diese Empfehlung gilt ausdrücklich für alle Kinder weltweit, nicht wie oft angenommen nur für Dritte Welt Länder. Die American Academy of Pediatrics nennt in ihren Empfehlungen nicht mal eine genaue Zahl. Ihre Empfehlungen sagen lediglich, dass es keine Obergrenze für die Stilldauer und keinen Beleg für Schädigungen hinsichtlich der Psyche oder der Entwicklung gibt, wenn bis in das dritte Lebensjahr oder länger gestillt wird.

In unserer Gesellschaft hat sich jedoch eine irrationale Angst augebreitet, das Kind würde vielleicht nie selbständig werden, wenn es so lange gestillt wird, sich niemals selbst abstillen und Essstörungen entwickeln wenn man zum trösten stillt. In Wahrheit ist eher das Gegenteil der Fall.

Auch die Freiheit der Mutter wird immer wieder als Argument für das zeitige Abstillen genannt. Johanna Bose hat es meiner Meinung nach in einem Artikel auf ihrem Blog Rubbelbatz auf den Punkt gebracht:

„Meinem Empfinden nach wird das auch in unserer Gesellschaft oft so kommuniziert und als normal empfunden. Eine Mutter darf sich nicht „aufopfern“ und „braucht irgendwann wieder ihre Ruhe“. Und wenn eine Mutter es doch länger erduldet, dass das Baby an ihrer Brust hängt, dann stimmt irgendwas nicht mit ihr. Vermutlich möchte sie das kleine Wesen nicht in die Unabhängigkeit entlassen, weil sie Trennungsängste hat. Ich wage es oft nicht so direkt anzusprechen, weil letztendlich ja jeder für sich entscheiden muss und ich niemandem ein schlechtes Gewissen machen möchte. Aber ich frage mich zwei Dinge: Braucht eine Mutter das wirklich, ihre Unabhängigkeit? Hat sie ein „Recht“ darauf? Zählen ihre Bedürfnisse mehr als die des Babys? Und: Hat sie dann wirklich mehr Ruhe?“

Stillen ist so viel mehr als Nahrung. Es ist Liebe, Nähe, Geborgenheit, Trost, Wärme, Sicherheit, es ist einfach allumfassend.

Natürlich ist ein zweijähriges Kind nicht mehr unbedingt auf die Muttermilch angewiesen um nicht zu verhungern, jedoch ist stillen so viel mehr als Nahrung. Es ist Liebe, Nähe, Geborgenheit, Trost, Wärme, Sicherheit, es ist einfach allumfassend.

Stillen

Wie viele Kinder bekommen weit über das erste Lebensjahr hinaus einen Schnuller und auch weiter Säuglingsmilch in der Flasche angeboten? Dieser Anblick ist für uns etwas völlig normales, ein Kind hat ja schließlich auch ein Saugbedürfnis das erst nach bis zu 7 Jahren langsam verschwindet. Warum geben wir unseren Kindern dann nicht einfach die Brust solange es sie braucht? Warum höre ich immer wieder Sätze wie: „Ich bin doch kein Schnullerersatz“? Schnullerersatz? Was soll das sein? Ich kenne nur den Schnuller als Brustersatz. Dieses völlig verdrehte Denken ist, wenn auch ein sehr harmloses Beispiel, mit ein Resultat einer Erziehung, die darauf abziehlt, Kinder so schnell wie möglich auf sich allein gestellt zu lassen, die auf Johanna Haarer, einer Autorin von Erziehungsratgebern der Nazizeit zurück geht. Ihr Bestseller „die Deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ wurde, nachdem es entnazifiziert wurde, noch bis 1987 aufgelegt.

 Für das Stillen über das normalisierte erste Jahr hinaus, sprechen nicht nur die psychischen Aspekte.

Aber für das Stillen über das normalisierte erste Jahr hinaus, sprechen nicht nur die psychischen Aspekte. 500ml Muttermilch decken, bei einem Kleinkind über einem Jahr unter anderem noch

  • 43% des Proteinbedarfs
  • 40% des Calciumbedarfs
  • 90% des Vitamin C Bedarfs und
  • 80% des Vitamin A Bedarfs

hinzu kommt, dass auch der Energiebedarf noch zu einem großen Teil von der Muttermilch gedeckt wird.

Muttermilch enthält um den zweiten Geburtstag herum nochmal ähnlich viele Abwehrstoffe wie das Kollostrum. Wäre es wirklich nicht normal, in diesem Alter noch zu stillen, wäre dies nicht der Fall. Gleichzeitig profitiert das gestillte Kleinkind natürlich auch weiterhin von den vielen Vorteilen , die Muttermilch sowieso immer mit sich bringt. So wirkt Muttermilch nicht nur schmerzstillend. Gestillte Kinder sind darüber hinaus auch seltener übergewichtig, seltener krank, oft weniger wählerisch beim Essen und haben meißt eine optimal entwickelte Kiefer- und Gesichtsmuskulatur, was Zahnfehlstellungen vorbeugt und der Sprachentwicklung zu gute kommt. Darüber hinaus verweigern kranke Kinder oft jegliche Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr, Muttermilch wird aber in aller Regel auch dann angenommen.

Und auch der Mutter kommt das Stillen über das erste Jahr hinaus entgegen. Gegen die allgemeine Meinung, das längeres stillen ungesund für die Mutter wäre, vermindert stillen effektiv die Gefahr der Mutter an verschiedenen Krankheiten wie Gebärmutterkrebs, Diabetes, Herz- Kreislauferkrankungen, Osteoporose, Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken.

In Anbedracht dessen ist der Ausdruck Langzeitstillen nicht nur irreführend, sondern schlicht und einfach falsch. Viel eher würde es passen, wenn man anders herum kürzeres Stillen als das bezeichnen würde, was es nunmal ist: verkürztes Stillen. Oder wir nennen das Stillen über das erste Lebensjahr hinaus einfach nur „Stillen“. Denn genau das ist es nämlich, nicht mehr und nicht weniger, es ist natürlich und schon gar nichts Besonderes. Sondern einfach nur: Stillen.

7 Möglichkeiten wie du grüne Smoothies fast kostenlos herstellen kannst

7 Möglichkeiten wie du grüne Smoothies fast kostenlos herstellen kannst

Wie du bei grünen Smoothies Geld sparen kannst

Grüne Smoothies sind toll, aber sein wir mal ehrlich: Wenn man nicht gleich seine komplette Ernährung umstellen will, sondern die Smoothies eher zusätzlich zu sich nimmt, kann es ganz schön ins Geld gehen. Braucht man doch einiges mehr an Obst und vor allem an grünem Blattgemüse und Kräutern.

grüne Smoothies günstig herstellen

Aber es geht auch anders. Als wir mit grünen Smoothies angefangen haben, brauchten wir sogar plötzlich weniger Geld als vorher. Hier möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie ihr bei den Zutaten einiges an Geld sparen könnt.

  • Achtet darauf, nur Obst und Blattgemüse zu kaufen, dass gerade Saison hat
  • Auch regionales Obst und Gemüse ist meißt günstiger als importiertes. Mal ganz abgesehen vom Nachhaltigkeitsaspekt
  • Geht Samstag Abend kurz vor Ladenschluss einkaufen oder auf den Markt kurz bevor er schließt. Obst und Gemüse, das am Montag nicht mehr verkauft werden kann, wird dann meißt für ein paar Cent verkauft
  • Schaut, wenn ihr einkaufen seid, nach lose rumliegenden Blattgrün von z.B. Karotten, Rote Beete, Kolrabi, Radieschen oder auch einzelnen Salatblättern. Viele Leute lassen diese nämlich gleich im Laden liegen um sie Zuhause nicht wegwerfen zu müssen. Gut für uns, denn das Blattgrün enthält meißt wesentlich mehr Vitamine und Nährstoffe als das Gemüse selbst
  • Geht raus in die Natur. Sie schenkt uns eigentlich alles, was wir brauchen. Löwenzahn, Gänseblümchen oder Brennnessel und ihre Schwester die Taubnessel, wachsen eigentlich überall und können nicht nur im Smoothie verwendet werden, sondern sorgen auch im Salat für Abwechslung. Auch die jungen Blätter von Bäumen wie Apfel- oder Haselnussbaum und die Blüten von Obstbäumen sind essbar
  • Auch Obst findet man oftmals frei zugänglich bei einem Spaziergang. Nur Vorsicht: meißt gehören die Obstbäume und Sträucher jemandem. Auf Seiten wie z.B. Mundraub sind jede Menge legale Fundorte aufgelistet.
  • Engagiert euch beim foodsharing. In den meißten größeren Städten sind an verscheidenen Orten so genannte Fair-Teiler aufgestellt. Dort könnt ihr nicht nur übriggebliebene Lebensmittel hinbringen, sondern euch auch Lebensmittel von anderen mitnehmen.

Auf diese Art spart ihr nicht nur einen Haufen Geld, sondern kommt auch noch in den Genuß lauter neuer Geschmackserlebnisse.

Wenn ihr auch noch Tipps habt, wie man güsntig grüne Smoothies mixen kann, hinterlasst mir doch ein Kommentar.

 

 

Braucht mein Baby bei Hitze zusätzliche Flüssigkeit?

Braucht mein Baby bei Hitze zusätzliche Flüssigkeit?

Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint, es wird Sommer. Endlich!

Und es könnte so schön sein, wären da nicht ständig die Nachbarn, Großeltern oder wahlweise auch Verkäufer die uns, nett gemeint, gerne immer wieder daran erinnern, unserem Kind auch ja genug zum trinken zu geben. Auf Dauer kann das ganz schön verunsichern, schließlich haben wir bei Hitze ja auch mehr Durst und trinken dem entsprechend auch mehr. Warum sollte das bei unseren Babys anders sein? Zumal man ja auch immer wieder hört, wie schnell die Kleinen austrocknen können.

Muttermilch besteht zu 88% aus Wasser

Muttermilch besteht zu 88% aus Wasser, reicht also zum Durst löschen vollkommen aus und liefert dabei noch alle wichtigen Nährstoffe die ein Kind braucht. Vorausgesetzt das Baby wird nach Bedarf gestillt/gefüttert. Auch Flaschenbabys sollten kein zusätzliches Wasser oder Tee bekommen. Und auch Formulamilch darf niemals mit mehr Wasser oder weniger Pulver, als angegeben, zubereitet werden.

Aber zusätzliche Flüssigkeit ist nicht nur nicht nötig, sondern kann auch zu einer lebensgefährlichen Wasservergiftung führen. Auch bekannt als Wasserintoxikation oder Hyperhydration.

Bei einer Wasservergiftung wird das Blut durch die zusätzliche Flüssigkeitszufuhr verdünnt und somit sinkt der Natriumspiegel im Blut. Bei Muttermilch oder Pulvermilch ist der Natriumgehalt sehr viel höher als in Wasser, daher wird hier der Natriumspiegel wieder ausgeglichen. Normalerweise wird eine Wasservergiftung vom Körper effektiv verhindert, indem zuviel Wasser zügig von den Nieren wieder ausgeschieden und so der Natriumgehalt im Blut reguliert wird. Bei Kindern unter einem Jahr sind die Nieren allerdings noch nicht ausgereift und können das Wasser nicht schnell genug verarbeiten.

Ist nun, aufrund von vermehrter Flüssigkeit im Blut, der Natriumwert zu niedrig, versucht der Körper dies wieder auszugleichen, indem er Flüssigkeit in den Körperzellen speichert. Die Körperzellen schwellen  dadurch an und die Kinder wirken aufgedunsen.

Auch die Gehirnzellen nehmen dabei Wasser auf. Da das Gehirn aber vom knöchernen Schädel umgeben ist, ist deren Aufnahmekapazität stark beschränkt, da sie sich nicht so weit ausdehnen können. Dadurch besteht die Gefahr, dass es zu einem Hirnödem mit folgenden Symptomen kommt:

  • Kopfschmerzen
  • Zittern
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Benommenheit und Schwindel
  • Desorientierung und Bewusstlosigkeit
  • epileptische Anfälle

Jedes Jahr landen, gerade im Sommer,  kleine Kinder mit diesen Symptomen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser.  In den meißten Fällen kann den Kindern mit Elektrolytlösungen zwar schnell geholfen werden, aber nicht jede Wasservergiftung geht gut aus. In extremen und seltenen Fällen kann es zu Hirnschäden oder sogar zum Tod führen.

Selbst bei Magen- Darm- Erkrankungen wie Durchfall oder Erbrechen soll laut dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und der Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der erhöhte Flüssigkeitsbedarf durch Mutter- oder Pulvermilch (Pre) gedeckt werden.

Eine Wasservergiftung ist die zweithäufigste Ursache für Krampfanfälle bei Säuglingen

Eine Wasservergiftung ist die zweithäufigste Ursache für Krampfanfälle bei Säuglingen. Die Gefahr für eine Wasservergiftung sinkt mit der Einführung der Beikost, da durch die Lebensmittel kleine Mengen Natrium zugeführt werden. Zum Entdecken kann Wasser daher in geringer Menge (ein kleiner Schluck zum Essen) ab dem Beikoststart angeboten werden. Zusätzliche Flüssigkeit zur Beikost braucht dein Baby erst ab der 3. ersetzten Milchmahlzeit. Zum Thema Beikosteinführung findest du auf meinem Blog auch einen Artikel zu den Beikostreifezeichen, als auch Informationen rund um die Lebensmittel, die dein Säugling lieber noch nicht bekommen sollte.

Auf Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels sollte natürlich dennoch geachtet werden. Bei weniger als 3 vollen Windeln in 24 Stunden, einer eingefallenen Fontanelle, tränenlosem Weinen oder überdurchschnittlicher Müdigkeit, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

 

Zum Schluß habe ich das Thema dieses Artikels noch kurz in einem Bild zusammengefasst. Wenn du magst, darfst du es gerne abspeichern und weiter verbreiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles über die Beikostreifezeichen und warum sie so wichtig sind

Alles über die Beikostreifezeichen und warum sie so wichtig sind

Immer öfter tauchen in Müttergruppen auf Facebook Bilder zum Thema Beikostreifezeichen auf und immer wieder sieht man dabei, dass die meißten Mütter davon noch nie etwas gehört haben.

Aufgewachsen sind die meißten heutigen Mamas in einer Zeit, in der Glässchenbrei neben Formulamilch als eine der größten Errungenschaften der modernen Zeit galt. Die Säuglingsnahrunghersteller verbreiteten (und tun es immer noch) ihre Werbestrategien auf so agressive Weise, dass die Werbung bald als Fakten und die Hersteller als absolute Fachkompetenz gesehen wurden und in vielen Fällen auch weiterhin werden.

Dass Kinderärzte in ihrem Studium kaum etwas zu den Themen Säuglings- und Kleinkindernährung lernen und sich daher selbst fortbilden müssen, ist erstmal kein Problem. Wären da nicht die hohen Kosten der Fortbildungen, die die Ärzte und auch Hebammen selber tragen müssen und wären da nicht wieder die Säuglingsnahrunghersteller, die diesen Umstand schamlos ausnutzen.

Von Säuglingsnahrungherstellern bezahlte Fortbildungen verprechen kostenloses Fachwissen. Dass hier aber Fakten verdreht, Studien (absichtlich) falsch gelesen und interpretiert werden und auch sonst nur die Dinge weitergegeben werden, die vorallem dem Geldbeutel der Anbieter helfen, ist hierbei leider nur den wenigsten wirklich bewusst. Weiter verlassen sich viele Eltern blind auf das Wohlwollen der Herstellerfirmen und dem Staat. So lese ich nicht selten, dass Zucker im Brei, Folgenahrung, Kindermilch und Co und eben auch die allgegenwärtige Empfehung der Beikosteinführung nach dem 4. Monat mit seinem längst veralteten B(r)eikostfahrplan, bei dem so schnell wie möglich alle Milchmahlzeiten ersetzt werden, doch gar nicht so falsch sein kann – sonst wäre es  längst verboten…

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir reicht es nicht, dass meine Kinder einfach nur überleben.

Schnell kommen dann Sätze wie: „Hat uns ja auch nicht geschadet“ oder „Meine Kinder leben noch“. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir reicht es nicht, dass meine Kinder einfach nur überleben.

Achja, die Nahrungsmittelindustrie. Die gleiche übrigens, die neben Säuglingsnahrung auch so schmackhafte Dinge wie Kinderwurst mit Clownsgesicht, Edbeerkäse, Schokolade, Müsli und Joghurt mit kiloweise Zucker, Alkohol und 1000 andere Dinge, die der Gesundheit nicht gerade zuträglich sind, herstellt.

Immer wieder kommt es zu Lebensmittelskandalen, auch bei Säuglingsnahrung sehen die Ergebnisse alles andere als rosig aus, wie ein aktuelles Ergebnis von Ökotest zeigt.

Und genau diesen Herstellern und den von ihnen geschulten Ärzten sollte man trauen, wenn es um die Gesundheit des eigenen Kindes geht? Wohl eher nicht. Aber wen soll ich denn sonst fragen? Wem kann ich dann vertrauen? Das fragt ihr euch jetzt?

Eigentlich sind diese Fragen gar nicht so schwer zu beantworten. Es gibt jede Menge freie, nicht gesponserte Studien, Fortbildungen die selbst getragen werden müssen sowie Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation, die alle das gleiche Empfehlen und zwar ganz klar etwas anderes als die Breihersteller.

Diese Empfehlungen haben nichts mit Hygiene, Ernährung und Krankheiten zu tun, sondern mit der natürlichen und biologischen Entwicklung eines jeden Menschen.

Desweiteren gibt es durchaus Fachpersonal, dass extra in diesen Themen ausgebildet wurde. Das sind zertifizierte Stillberater (AFS, LLL, DAIS oder IBCLC) und Fachberater für Säuglings- und Kleinkindernährung. Und mal ehrlich: Wir lassen uns doch auch nicht von unserem (auf seinem Gebiet durchaus kompetenten) Metzger die Haare schneiden oder?

Die allgemeinen Empfehlungen der oben genannten Institutionen beziehen sich alle auf die Empfehlung der WHO. Die sich, anders als oft angenommen, sehr wohl auf die ganze Welt bezieht und nicht nur auf 3. Welt Länder und andere Krisengebiete. Denn die Empfehlungen haben nichts mit Hygiene, Ernährung und Krankheiten zu tun, sondern mit der natürlichen und biologischen Entwicklung eines jeden Menschen.

Diese Empfehlung lautet wie folgt:

6 Monate ausschließliches Stillen danach, unter Berücksichtigung der Beikostreife, Einführung geeigneter Beikost und dabei weiterstillen bis zum Alter von 2 Jahren und darüber hinaus, solange Mutter und Kind es wollen.

Die zu berücksichtigenden Beikostreifezeichen sind:

  • Dein Baby kann ggf. mit leichter Unterstützung im unteren Rücken aufrecht sitzen

Eltern haben oft wahnsinnige Angst davor, dass ihr Baby sich verschlucken könnte, weshalb sie sich auch lange nicht an feste Kost heran trauen. Wenn man aber die Reifezeichen beachtet, besteht im Normalfall gar kein Grund mehr zu Sorge. Der Würgereflex sitzt nämlich bei Säuglingen sehr weit vorne im Mund und nicht wie bei Erwachsenen hinten im Rachen. Dieser Reflex schaut zwar manchmal beängstigend aus, wenn die Kleinen anfangen zu husten und würgen, jedoch schützt er effektiv vor wirklichem Verschlucken. Kann das Kind noch nicht sitzen, wird es oft in einer Wippe, Babyschale oder einem Hochstuhl mit Liegeposition gefüttert, was nicht selten dazu führt, dass der Brei am Würgereflex vorbei in den Rachen rutscht und sich das Kind tatsächlich lebensgefährlich verschlucken kann.

  • Dein Baby kann seinen Kopf alleine halten

Eine Erklärung erübrigt sich hier, denke ich. Denn wenn man das erste Beikostreifezeichen berücksichtigt, muss dieses gezwungenermaßen auch erfüllt sein.

  • Dein Baby kann Nahrung selbständig greifen und zum Mund führen

Nur wenn es einem Kind möglich ist, selbst zu essen, ist es Beikostreif. Brei gab es Jahrtausende lang nicht. Es gab zwar immer wieder Völker, die Nahrung vorkauten und den so entstandenen Brei dem Kind direkt in den Mund gaben, dies war aber meißt eher aus der Not heraus als aus Überzeugung. Nur wenn ein Kind Essen selbst zu sich nehmen kann, kann es auch ohne stillen überleben. Falls du Lust hast, dich über eine breifreie Beikosteinführung zu informieren, habe ich hier schonmal etwas dazu geschrieben.

  • Der Zungenstoßreflex, der Nahrung wieder aus dem Mund schiebt, ist vollständig verschwunden

Der so genannte Zungenstoßreflex ist ein Schutzreflex, der Säuglinge vor Fremdkörpern und eben auch Nahrung, die sein Körper noch nicht vertragen würde, schützt. Beim stillen und auch bei der Flasche wird dieser Schutzreflex durch den Saugreflex, der durch die Berührung der Brustwarze am Gaumen ausgelöst wird, auf natürliche Art ausgeschalten. Oft wird dieser Umstand von Eltern ausgenutzt um den Brei in das nicht beikostreife Kind zu bekommen, indem das Kind dazu gebracht wird so weit den Mund aufzumachen, (z.B. wenn es beim sich wehren zum Schreien den Mund öffnet) dass der Löffel am Zungenstoßreflex vorbei, tief in den Mund geschoben wird, wodurch dem Kind nichts anderes mehr übrig bleibt als zu schlucken. Dies ist gleich in mehrerer Hinsicht alles andere als empfehlenswert. Abgesehen davon, dass ich von Machenschaften, die das Kind und dessen Willen in irgendeiner Weise brechen, absolut nichts halte, wird dem Essen im Mund durch das einspeicheln ein Enzym zugefügt, das bei der Verdauung hilft. Das Essen wird sozusagen schon im Mund zum Teil vorverdaut, bevor es im Magen landet. Diesen Schritt auszulassen überfordert den Magen-Darm-Trakt. Zumal die Wahrscheinlichkeit, dass die für feste Nahrung erforderliche Darmreife schon gegeben ist, solange der Zungenstoßreflex noch vorhanden ist, sehr gering ist. Denn sonst hätte der Körper ja keinen Grund mehr, sich mit dem Reflex zu schützen.

  • Dein Baby zeigt echtes Interesse am Essen (nicht nur am Löffel,…)

Wenn ein Baby beikostreif ist, zeigt es in der Regel auch reges Interesse am Essen der anderen Familienmitglieder. Wenn man das Kind nun lässt, wird es sich schnell etwas von Mamas Teller klauen, es in den Mund stecken und darauf herum kauen. Dies ist wohl das untrüglichste Reifezeichen von allen. Dennoch wird es leider oft mit allgemeiner Neugierde des Kindes verwechselt. Hinterhersehen, schmatzen, Fäuste in den Mund stecken,… sind keine Beikostreifezeichen. Solange ein Kind sich mit Spielsachen oder einem leeren Löffel ablenken lässt, hat es kein Interesse an fester Nahrung.

  • Dein Baby macht Kaubewegungen

Echte Kaubewegungen versetzen dein Kind in die Lage, festes Essen zu sich zu nehmen. Solange es nur schmatzt oder lutscht, ist dieses Reifezeichen nicht erfüllt.

Wenn ihr euch nach diesen Beikostreifezeichen richtet und erst dann mit der Beikost startet wenn alle erfüllt sind, könnt ihr euer Baby vor vielen möglichen Schäden schützen.

Zu frühe Beikosteinführung kann nicht nur Allergien und Unverträglichkeiten fördern, sondern kann auch zu irreparablen Schäden des Magen-Darm-Trakts führen.  Sie steht auch im Verdacht zu  chronischen Erkrankungen wie z.B.: Morbus-Chron beizutragen.

Würde ein Kind immer so weiter wachsen, wie am Anfang, hätten wir bald einen Elefanten statt einen Säugling zu Hause.

Viele denken, wenn das Kind plötzlich weniger schläft oder langsamer zunimmt, dass ihm die Muttermilch nicht mehr ausreicht und fangen deshalb mit Beikost an. Dies sind jedoch auf keinen Fall Anzeichen für Beikostreife, sondern ein ganz normaler Entwicklungsschritt. Am Anfang schläft ein Baby recht viel und nimmt sehr schnell zu. Nach etwa 3-4 Monaten ändert sich das und das Baby benötigt nun weniger Schlaf. Auch die Zunahme und das Wachstum verlangsamen sich sichtlich. Was auch gut so ist, denn würde ein Kind immer so weiter wachsen, wie am Anfang, hätten wir bald einen Elefanten statt einen Säugling zu Hause.

Euer Kind wird noch sein ganzes Leben lang feste Nahrung zu sich nehmen und schneller groß sein, als ihr denkt. Lasst ihm dabei bitte die Zeit, die es braucht.

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel ein wenig weiterhelfen. Wenn ihr noch Fragen habt, hinterlasst mir doch ein Komentar, damit andere Leser auch von eurer Frage profitieren können.

Zum Schluß hab ich hier nochmal die Beikostreifezeichen als Bild zum Speichern und Teilen für euch:

Beikostreifezeichen

Kartoffel – Gemüse – Gratin

Kartoffel – Gemüse – Gratin

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Wir essen gerade ständig Kartoffeln. Keine Ahnung warum, irgendwas daraus brauchen wir momentan scheinbar.

Immer das Gleiche essen ist aber auch langweilig und so schnibbeln und bruzzeln wir einiges zusammen.

Ein kulinarisches Erlebnis möchte ich heute mit euch teilen. Klar, es ist ein Gratin, was ich natürlich nicht neu erfunden habe. Aber das macht es ja nicht weniger lecker.

Hier also Jamies neues Lieblingsessen:

für 4 (hungrige) Personen

ca 1 kg Kartoffeln

400g Champignons

1 große Zucchini

2-3 große Tomaten

1 Broccolikopf

250ml Sahne (ich nehme Hafercuisine)

  1. etwas (veganer) Käse

Paprikapulver, Pfeffer, getrocknete Kräuter und nach belieben etwas Salz zum würzen

 

Die Kartoffeln, Zucchini und Champignons in dünne Scheiben schneiden und abwechselnd in eine Auflaufform schichten. Am besten ist es, wenn ihr mit einer Schicht Kartoffeln abschließt.

Die Tomaten in Würfel schneiden und mit den Broccoliröschen auf dem Gratin verteilen.

Anschließend die Sahne würzen und über das Gemüse schütten, nach belieben noch etwas Käse darauf verteilen und bei 160 Grad ca 45 min backen.

Leider habe ich noch keinen wirklich leckeren veganen Käse gefunden. Wenn ihr also einen Geheimtipp für mich habt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr ihn in den Kommentaren mit uns teilt.

Guten Appetit 

 

Auch wenn ihr eine leckere Variante habt oder mir mitteilen möchtet, ob euch das Gratin geschmeckt hat, könnt ihr mir gerne ein Kommentar hinterlassen.

 

 

 

Risiko Schwangerschaft – nichts mit guter Hoffnung

Risiko Schwangerschaft – nichts mit guter Hoffnung

die Pathologisierung der Schwangerschaft 

Das deutsche Gesundheitswesen hat schon lange nichts mehr mit der Versorgung kranker Individuen zu tun, es geht zunehmend ums Geschäft. Und womit lässt sich mehr Geld machen als mit der Angst der Patienten?

Sehr lukrativ sind hier natürlich schwangere Frauen, deren Sicherheitsbedürfnis, Ängste und Sorgen perfekt auf die Werbestrategien des Gesundheitsmarktes anspringen. Dass die umworbenen Versprechen meißt kaum wissenschaftlich fundiert sind und Ärzte oft nichtmal wissen, was sie da eigentlich tun, ist dabei erstmal Zweitrangig.

Die Schwangeren Frauen vertrauen, gerade beim ersten Kind, lieber den Ärzten als ihrer Intuition. Beworbene Artikel wie Schwangerschaftstee, Stilltee, Cremes oder Vitaminpräparate werden bereitwillig gekauft. Schließlich will man ja nur das Beste für sein Kind. Geholfen ist damit meißtens nur den Herstellern.

Nicht nur die Sorge um das Kind bringt Frauen dazu sich zb für Pränatal-Diagnostik zu entscheiden, sondern auch die immer weiter verbreitete Meinung, dass die Geburt eines kranken Kindes an vernachlässigter Vorsorge und somit an der verantwortungslosen Mutter liegt. In einer Leistungsgesellschaft ist nunmal kein Platz für kranke Kinder und so wird ihnen von der Gesellschaft jedes Recht auf Leben abgesprochen. 

Die meißt voreilig getroffene und übertriebene Einstufung als Risikoschwangere tut ihr übriges. Der Ultraschall, der mittlerweile verharmlosend „Babyfernsehen“ genannt wird gehört längst bei jeder Vorsorgeuntersuchung, die im normalfall im 4 Wochen Rhythmus stattfinden, zum guten Ton. Dazu kommen Labortests, Urin- und Gewichtskontrollen, im letzten Drittel oft alle 2 Wochen (zum Ende der Schwangerschaft manchmal sogar täglich) ein CTG und unzählige vaginale Untersuchungen.

Guter Hoffnung ist längst kaum eine Schwangere mehr.

Am Ende hat man völlig erschöpfte Schwangere, die schon vor der Geburt ihrer Kinder gestresst und zutiefst verunsichert sind. 

Alles was diese Frauen dann brauchen ist Ruhe und ein bisschen Vertrauen. Aber wie soll man einem Körper denn vertrauen und vorallem so etwas gewaltiges wie eine Geburt zutrauen, einem Körper der einen doch anscheinend schon in der Schwangerschaft im Stich gelassen hat, mit dem man ohne die vielen Untersuchungen und die ärztliche Hilfe wahscheinlich gar nicht erst bis zum Ende der Schwangerschaft gekommen wäre?

Der Körper weiß doch gar nicht was er tut!

Wenn die Frau am Anfang ihrer Schwangerschaft vielleicht sogar noch ein bisschen Vertrauen hatte, hat sie spätestens bis zur Geburt jegliches Gefühl für ihren Körper und das Wohlergehen ihres Kindes verloren. 

So ist es dann nicht nur nicht verwunderlich, sondern sogar die einzige logische Konsequenz, dass das letzte bisschen Selbstbestimmung an der Kreißsaaltüre abgegeben wird, natürlich wieder zum Wohle des Kindes. Was denn sonst? Und im Kreißsaal geht es dann munter weiter mit den sehr überzeugenden Verkaufsstrategien der medizinischen Fachkräfte, die nicht selten dazu führen, dass eine völlig zertörte, frisch gebackene Mama und ein traumatisiertes Baby zurück gelassen werden.

Nur sagen darf die Frau das nicht, wo kommen wir denn da hin? Froh und glücklich sein soll sie. Haben die Ärzte, Schwestern und Hebammen ihr und ihrem Kind doch das Leben gerettet, nach dem die Natur und ihr Körper offensichtlich nicht im Stande waren ein Kind auf die Welt zu bringen.

Gewalt in der Geburtshilfe ist längst Alltag

Dass die meißten Interventionen in Kliniken haus gemacht sind und die Menschheit wohl schon längst ausgestorben wäre, wenn tatsächlich bei über 30% der Geburten ein Kaiserschnitt wirklich nötig wäre, interessiert hier niemanden. Nur 5% aller Geburten in Deutschland verlaufen ohne Interventionen. Will man uns wirklich weiß machen, dass 95% der Frauen nicht dazu in der Lage sind, ein Kind zu gebähren?

Wir sind Göttinnen

Es wird Zeit, dass wir uns wieder daran erinnern was wir sind! Wir sind Göttinnen, dazu gemacht Leben zu erschaffen. Wir müssen aufhören, uns von anderen (komischerweise größtenteils Männern) einreden zu lassen, dass wir fehlerhaft sind. Das sind wir nicht. Im Gegenteil: Wir sind perfekt! Perfekt dazu geeignet, ein Leben in uns wachsen zu lassen, es zu gebären, zu nähren und zu beschützen.

Das Einzige, was wir dafür brauchen ist ein bisschen

NatUrvertrauen

Was darf mein Kind essen?

Was darf mein Kind essen?

Gerade Baby led Weaning ist eine Art der Beikosteinführung, die einfacher nicht sein könnte: das Kind isst von Anfang an am und vom Familientisch.

Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es oft ganz anders aus. Wärend die einen Eltern aus der Beikost eine Wissenschaft machen und nur noch in der Küche stehen um wahlweise geeignete Snacks, Muffins, Waffeln oder 5 Gänge Menüs zu zaubern, die am Ende Mama isst, weil der Sprössling das mit Liebe gemachte Essen verschmäht, machen sich die anderen Eltern so überhaupt gar keine Gedanken.

Wozu auch? Das Kind isst halt das Gleiche was alle essen. Und so kommt es nicht selten vor, dass ein Kind mit einem Jahr zwar noch nie Gemüse gegessen hat, aber dafür sämtliche Fixtüten und Schokoladensorten auseinanderhalten kann.

Hmm, vielleicht ist ja doch alles gar nicht so einfach, fragt ihr euch?

Doch das ist es, keine Angst.

Es sollte nur darauf geachtet werden,dass dem Kind eine breite Palette gesunder Nahrungsmittel angeboten wird. Dies bedeutet aber auch, dass Glässchenbrei durchaus die bessere Wahl sein kann, wenn sich die Familie von Fixprodukten und Fast Food ernährt und auch nicht bereit ist, das zu ändern. Wobei man da auch bedenken sollte, dass das Kind nicht ewig Brei essen wird.

Und vor allem ist Glässchenkost auch nicht gesünder, wenn aus der breiten Palette Sorten wie Schinkennudeln, Kaiserschmarrn und Stracciatellabrei gewählt werden

Neben den eben erwähnten Punkten gibt es noch eine Hand voll Besonderheiten die man, nicht nur bei Baby led Weaning, wissen sollte:

  • keine ganzen Nüsse oder rohe Karotten (Aspirationsgefahr)
  • kein Honig oder Ahornsirup (Botolismusgefahr)
  • kein zugefügtes Salz
  • wenig bis kein zugefügter Zucker
  • keine Fett- oder Kalorienreduzierten Lebensmittel
  • kein rohes Fleisch, Wurst oder Fisch
  • kein rohes Ei
  • kein Pseudogetreide wie Amaranth oder Quinoa
  • nur Ceylon-Zimt verwenden
  • Tee nur als Medizin, nicht als Getränk
  • 200 ml Kuhmilch (Milchprodukte wie Käse oder Joghurt sind mit eingerechnet ) täglich, können ab Beikostreife gegeben werden.

Und zum Schluß der wichtigste Punkt von allen: 

Entspannt euch und habt Spaß!

 

 

Kürbismuffins

Kürbismuffins

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Diese Kürbismuffins sind wirklich unglaublich lecker.

Es waren eigentlich 12 Stück, aber die waren irgendwie schneller weg, als ich fotografieren konnte.

Man nehme:

ca 400g Kürbis (ich habe Butternut genommen)

200g Softdatteln

3 gehäufte EL Kokosöl oder Butter

1 Ei oder 1 EL gemahlene Leinsamen in Wasser geliert

200g Dinkelmehl

1 TL Backpulver

eine Prise Salz

 

Denn Kürbis in Würfel schneiden und in Wasser weich kochen, in der Zwischenzeit die Datteln in etwas heißem Wasser einweichen.

Datteln zusammen mit dem Kürbis pürieren, Kokosöl oder Butter schmelzen und hinzu geben, Leinsamengel oder Ei ebenfalls dazu und alles nochmal durchpürieren.

Mehl mit Backpulver und Salz mischen und nach und nach über die Kürbismasse sieben und mit einer Gabel nur kurz einrühren.

Auf Muffinförmchen verteilen und bei 180 Grad ca 30 min backen.

Ich habe die Hälfte der Muffins noch getränkt.

Dazu 2EL Xylit mit ca 2EL Wasser und einem halben TL Zimt auf dem Herd schmelzen. Mit einem Zahnstocher viele kleine Löcher in die Muffins stechen und die Xylitmischung über den Muffins verteilen.

Esst die Muffins am besten frisch, dann sind sie schön saftig. Am nächsten Tag sind sie zwar auch noch lecker, bekommen aber eine recht matschige Konsistenz.

 

Tipp:

Man kann noch 2 EL Hanfproteinpulver zum Mehl geben und statt Zimt gemahlene Vanille in die Xylitmischung geben.

Zucchinipizza

Zucchinipizza

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Die müsst ihr probieren. So knusprig, luftig, lecker.

Dazu knetet ihr aus

200g Mehl

einer Prise Salz

einem TL Reissirup

ca 5 Gramm Hefe

3 EL Olivenöl

und Wasser

einen glatten Hefeteig und lässt ihn eine halbe Stunde gehen.

In der Zwischenzeit schneidet ihr

1 große Zucchini und

1/2 Zwiebel in dünne Scheiben und bratet beides zusammen in Olivenöl an.

Dann würzt ihr das ganze mit Salz, Pfeffer, Majoran und Oregano uns lasst es noch ein paar Minuten ziehen.

Rollt nun den Teig auf die Größe eines Backblechs aus und belegt ihn mit der Zucchinimischung.

Lasst die Pizza nochmal 15 Minuten gehen. Danach könnt ihr die Pizza bei ca 250 Grad Unterhitze ca 5 Minuten backen.

Lasst es euch schnecken.